Bei Heiner zuhaus ist schwer was los




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Bei Heiner zuhaus ist schwer was los

Beitragvon Horst Heinrich » Mi 9. Okt 2019, 17:49

Ganz anders wird einem, wenn solche Unglücke dort passieren, wo Menschen wohnen, die man kennt.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... t-100.html

Als jemand, der mit den Starfightern im Tiefstflug groß geworden ist, weiß ich, welch ein Glück die Menschen in Zemmer-Rodt heute hatten.

Heiner, ich hoffe, Du bist unversehrt.
Die Gesellschaft im 21.Jahrhundert: Bei vielen nichts anderes als das Fortleben des prähistorischen Menschen unter der dünnen Schale der Zivilisation.
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von Anzeige » Mi 9. Okt 2019, 17:49

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Re: Bei Heiner zuhaus ist schwer was los

Beitragvon Heiner Neumann » Mi 9. Okt 2019, 18:11

Hallo Horst, hallo alle anderen Forianer,

sagen wir mal so, unser Dorf hat Glück gehabt. Der Vogel kam ca. 600 m südlich der Ortsgrenze von Rodt im Wald herunter. Also keinen Kilometer mehr von den ersten Häusern entfernt. Wir selbst wohnen am anderen Ende des Dorfes und haben gestern gegen 15:30 Uhr nur ein dumpfes "Bumm" vernommen, etwa so, als ob jemand ein Stockwerk höher einen weichen Zentnersack auf den Boden fallen lässt. Ansonsten liegt nur viel Schrott im Wald, der Pilot konnte sich glücklicherweise mit den Schleudersitz retten. Auch was den Treibstoff angeht, scheint es bisher nicht zu Verunreinigungen der Umwelt gekommen sein. Mal sehen, was sich noch so ergibt. Zum Glück war der Vogel unbewaffnet bzw. nicht aufmunitioniert.

Das mitgeführte Kerosin ist bei einem Absturz zwar das erste Problem, viel "unangenehmer" und bei weitem gefährlicher ist das bei der F 16 zusätzlich mitgeführte Hydrazin, das aufgrund seiner hochreaktiven Eigenschaften vor allem als Raketentreibstoff, aber auch bei einstrahligen Militärjets wie der F 16 als "Notenergieaggregat" mitgeführt wird ( siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrazin ). Diese zusätzliche Gefahr gilt es bei derartigen Abstürzen besonders zu beachten. Da "freut" sich jeder Gefahrgutzug einer Feuerwehr.

Gruß

Heiner
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