Ein Ende bedeutet immer einen Anfang




Auf mehrfachen Wunsch wieder dabei: Unsere geliebten Haustiere - und auch die in freier Wildbahn

Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Dieselpower » Sa 14. Dez 2019, 21:48

….und das manchmal gleich dreifach!

nach dem Abschied von unserer geliebten Luna, welche unvergessen bleiben wird, fanden nicht nur wie kurzfristig geplant zwei junge Katerchen ein neues Zuhause bei uns, sondern auch ein zweieinhalbjähriger "Notfall"-Kater, der am selben Tag, als wir Lukky und Lenny abgeholt haben, als heimatlos (Trennungsopfer) zurück ins Tierheim gebracht worden war. Der stolze - mit 7500 g "leicht" übergewichtige Kater vermißte Gesellschaft und ein liebevolles Zuhause.

Nun haben wir mit "Oma Cindy" (17), "Dicken Onkel Samy" (2 1/2) und Lenny und Lukky (jeweils 7 Mon.) eine kleine Vierbeiner-Patchwork-Familie daheim....liegt doch voll im Trend, oder? ;)
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Horst Heinrich » Sa 14. Dez 2019, 23:32

Jetzt wird's spannend, diese Mischung verspricht Abwechslung - und zwar stündlich!

Aber die 7,5kg-Bombe müßt ihr entschärfen lassen, sonst gibts ernste Probleme (sagt auch meine Lebensgefährtin, eine kundige Tierärztin).

Meine Lisa litt einst auch gewaltig unter ihren 4200 Gramm und darunter, daß sie nicht mehr auf den Apfelbaum am Haus kam, was man ihr ansah.
Minus 700 Gramm und sechs Monate weiter empfing sie mich eines Tages wieder wie gewohnt in der Baumkrone, ab da war die Katzenwelt auch wieder in Ordnung.
Wenn sie auch kein Vögelchen mehr vom Baum holte, allein die Illusion, es vielleicht probieren zu können, brachte das Katzenselbstbewußtsein wieder in Ordnung.

(Der erste Abstieg gelang dann aber doch erst mithilfe einer Leiter, danach klappte es eigenständig).

Und, Marko: Zum 3.Advent bitte ein Familienfoto!
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Dieselpower » So 15. Dez 2019, 09:28

Hallo Horst...
Samy war ein Kummerfresser, selbstverständlich muß er abspecken (wie wir selber eigentlich auch...), und das wird er, er kommt ja bereits kuscheln, es geht schnell los mit der Dankbarkeit.
Die erste Nacht war erwartungsgemäß unruhig. Die Kater sind allesamt freundlich, der dicke Onkel gibt sogar unwirklich niedliche Gurrlaute bei Annäherung an die alte Lady von sich - nur unsere Diva Cindy entwickelt ebenso wenig zu ihrer Physiognomie passende Drohgebärden von unglaublicher Lautstärke. Naja, ihr Revier ist jetzt erst mal verletzt, das ist vermutlich schlimmer als die Einsamkeit - aber es sind ja auch erst wenige Stunden (auch unser Schlaf).

Ich hoffe, daß sich unsere Diva noch ein wenig berappelt, momentan spielt sie - auch gegen den fast 3x so großen Kater - ihre Platzhirschrolle ganz ordentlich...so kennt man sie gar nicht! :o

Die kleinen Brüderchen verhalten sich unterschiedlich - der eine ist munter und aufgeschlossen, der andere versteckt sich noch - blöd eigentlich, ich würde sie gerne öfter zusammen sehen, denn sie sind sich optisch sehr ähnlich, und ich suche noch nach Unterscheidungsmerkmalen, da wir leider keinen Chipleser haben...ich kann jetzt noch nicht mal genau sagen, wer Lukky oder Lenny ist. ;)

Entsprechend wird das mit dem Familienfoto sicher noch etwas länger dauern, aber ich versuche, sie heute wenigstens mal einzeln vor die Linse zu bekommen
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon ETA 517 » So 15. Dez 2019, 10:32

Hallo zusammen,

als einer der in früheren Jahren allerlei Viehzeug am Standort hatte möchte ich noch ein paar Worte dazu sagen.

Zunächst einmal meine Anerkennung an Marko, sich so für die schwächsten Geschöpfe auf Gottes Erde anzunehmen. In unserer heutigen "Ellenbogengesellschaft" ist es leider so, sich mal eben eines gerade nicht ins Lebenskonzept passenden Haustieres zu entledigen.
Als wir unseren Chico einschläfern lassen mussten, war schnell klar, dass wir uns kein neues Haustier anschaffen, da unser Sohn bald zur Welt kommen sollte und ich beruflich neue Wege gehen wollte (musste) und wir diese Verantwortung nicht stellen konnten (wollten).
Sollte es der liebe Gott so wollen, dass ich das Rentenalter erreiche, so wird die Wahrscheinlichkeit recht hoch sein, dass wir uns wieder einen Hund zulegen der auch gerne aus dem Tierheim kommen kann.

Und was den "dicken" Kater betrifft, möchte ich den, leider verstorbenen, Schauspieler Günther Strack zitieren: "Gott hat dicke und dünne Bäume geschaffen, die Dicken geben mehr Holz"

Allen einen schönen Sonntag und Gruss


Marcus
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Grauwacke » So 15. Dez 2019, 21:01

Auch von mir noch einmal meinen aller größten Respekt vor Markos Entscheidung, sich der Katzen von der Katzenhilfe anzunehmen. Als vor 2 Jahren unser alter Katermann (Bruder von Mädchen, unserer Bahnhofs(außen)katze) plötzlich verstarb, haben wir auch nicht lange gezögert und sind zur Katzenhilfe nach Siegen gefahren. Dort lebte eine ältere Dame, die Katzenkinder aus Bulgarien aufnimmt, weil sie dort zu Forschungszwecken mißbraucht und von Tierschützern häufig befreit und gerettet werden. Da Katzen sich bekanntlich ihren Halter aussuchen, haben wir uns für ca. eine Stunde in den Keller zu den vielen kleinen Katzenkindern gesetzt. Irgendwann kam ein kleines Katzenmädchen und zog sich an meinen Beinen hoch. Sie schnurrte wir verrückt und ließ sich nicht mehr abweisen. Schließlich legte sie sich in meinen Schoß und wollte mit uns kommen. Und das ist jetzt unsere kleine Cosma, eine Abessinierkatze. Wir sind so glücklich, sie zu haben...
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Horst Heinrich » So 15. Dez 2019, 22:58

Nachtrag von der VetMedin:
4 Hauskatzen = mindestens 8 Katzenklos.
Mir wird schwindelig.
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Dieselpower » Di 24. Dez 2019, 21:26

Hallo Horst…
Also bislang kommen wir mit 4 Katzentoiletten aus - keine Probleme.
Die Hierarchien klappen auch - bis auf eine (leider nicht unproblematische) Ausnahme:
Sam hat (schon von seiner Größe her) den Anspruch auf die Chefrolle im Hause angemeldet und weitgehend ausgebaut, was die zwei Jungkaterchen auch akzeptieren.
Dummerweise ist unsere (von der Größe noch zierlichere, aber jahrelang immer nur die zweite Geige im Haus spielende) Cindy damit gar nicht einverstanden.
Jedwede mehr oder weniger freundlichen Annäherungsversuche von Sam quittiert sie verständlicherweise nach wie vor mit Abwehrgeräuschen und -gesten.
Neulich hat Sam sie dann jedoch angegriffen, und wir sind ja auch nicht ständig daheim. Immer öfter versteckt sich die kleine alte Dame an unzugänglichen Stellen.

Inzwischen schließe ich die Türen, wenn ich sie mit in mein Schlafgemach nehme, damit sie sich wenigstens ihren erholsamen Schlaf holen kann.
Ich will ihr aber nicht das Gefühl geben, daß ich sie in einem nurmehr kleinen Teil des Hauses einsperren will. So wirklich frei bewegen kann sie sich alleine jedoch kaum noch.

Da Sam Freigänger ist, regelt sich das bald von allein, aber wie überbrücke ich die Zeit bis dahin, wir können ihn ja jetzt noch nicht raus lassen?

Habt Ihr in Eurer Kombination (Veterinär und naturverbundener Psycho-Spezialist) vielleicht nen Geheimtip?


Weiterhin frohe und besinnliche Weihnachtstage!
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Grauwacke » Mi 25. Dez 2019, 16:30

Also wir haben Neuzugänge immer dadurch erfolgreich zueinander gebracht, indem wir alle mit meinem ekelhaft riechenden Rasierwasser eingesprüht haben. Fortan stanken alle gleichermaßen und bildeten so eine Art Schicksalsgemeinschaft. Da sie auf diese Weise auf Augenhöhe waren, vertrugen sie sich plötzlich. Wenn nicht, einfach wiederholen. Den Tipp haben wir von einer sehr ambitionierten Tierärztin aus Elbtal-Ellar bekommen.
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Horst Heinrich » Mi 25. Dez 2019, 22:52

Hallo Marko, hallo Dirk,

vorneweg der kurz gefaßte Rat des Psycho:

Man setzt dem Alttier keine junge Konkurrenz vor die Nase, es würde euch auch nicht gefallen, wenn eure Partnerin im Nebenzimmer mit einem 25-jährigen Calvin-Klein-Unterwäsche - Model poppt, während ihr im Wohnzimmer mit einem Bier auf dem Tisch die Sportschau guckt.

(Es sei denn, euch hat sich eine 25-jährige Studentin genähert, die gleichfalls scharf auf euch ist, dann müssen wir noch einmal drüber sprechen).

Aber nun zum Tiermedizinischen.
Die Frau Doktor gibt folgende Ratschläge:

1. Gemeinsame Fütterungszeiten (alle bekommen gleichzeitig ihr Futter)

2. Nach einer gewissen Zeit werden alle Futterschalen weggeräumt (damit sich keiner später an der Schale des Mitbewohners vergreift).

3. Futter immer weit vom Katzenklo wegstellen (damit Wohlbefinden hergestellt ist beim gemeinsamen Essen).

4. Rasierwasser ist nicht anzuraten, besser sind Duftstoffe wie felisept.
Damit die Hände einreiben und dann über die Katzen streicheln (alle riechen gleich, auch der Mensch, das schafft das Gefühl von Gemeinschaft).

Wenn alles gutgeht, müßte es an Weihnachten 2020 so bei euch aussehen:

Bild

Die Frage ist nur: Wollt ihr das?

Ergänzung der Frau Tierärztin:

Das Alttier braucht einen ausgewählten Rückzugsort, zu dem kein anderer Zugang hat, denn manchmal nervt das ganze junge Gemüse oder der kurzatmige adipöse Kater und da soll das Tier seine unangefochtene Ruhe haben.
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Re: Ein Ende bedeutet immer einen Anfang

Beitragvon Horst Heinrich » Sa 11. Jan 2020, 23:03

Ich wollte mal vorsichtig nachfragen, was man nun im Hause Lauten läuten hört:

Meine ängtsliche Vermutung: Lautens sind in die Garage gezogen, von den Katzen hat inzwischen jede ihr eigenes Zimmer...
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