Aus gegebenem Anlaß möchte ich meinen Unmut, den ich im MRF kundgetan habe, auszugsweise als neue Forumsregel hier einstellen, habe aber natürlich bereits wohlwollend festgestellt, daß es bei den hier anwesenden aktiven Forenmitgliedern hierzu keinen aktuellen Anlaß gibt, da sie das vermutlich genauso sehen ("Entschärfende" Änderungen sind kursiv dargestellt - aus einem Verbot wurde eine deutliche Bitte):
Ich habe mir geschworen, das Lesen noch so interessanter Texte sofort abzubrechen, sobald diese Sprachfremdkörper, die dieser elende Genderquatsch so mitbringt, auftauchen. Sie stören den Lesefluß, für sie gibt es nirgendwo im Regelwerk der deutschen Sprache eine Daseinsberechtigung, und laut Umfragen sehen das über 85% der Bevölkerung mit ähnlicher Ablehnung. Leider ist das den Medien und der Politik völlig wurscht, und der Sprachschrott wird mit Gewalt durchgedrückt. NICHT MIT UNS! Beiträge, in denen diese Sprachverhunzung auftaucht, sind nicht erwünscht . Nicht, um den Verfasser zu ärgern, sondern um sich gegen diesen Quatsch wenigstens hier im eigenen Stall zur Wehr zu setzen. Wir alle - zumindest die registrierten Nutzer - verfügen über ausreichende kognitive Kompetenz, die weiblichen Vertreter - wie in all den Jahrzehnten zuvor - im Kontext des generischen Maskulinums mit anzusprechen bzw. als angesprochen zu begreifen, wir brauchen keine Sprachpanscherei von irgendwelchen Irren, die uns ihre unzähligen, nervigen Stempel aufdrücken wollen.
Man mußte sich bereits an vieles gewöhnen, Großbuchstaben mitten im Wort sind auch so ein Beispiel, irgendwann ist es aber gut. Wenn es ach so wichtig ist, muß man eben "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" schreiben, aber nicht sich an dieser Sprachvergewaltigung beteiligen.
Wir mußten alle bereits so viele Einschränkungen durch Regeln und Verbote in den letzten paar Jahren schlucken, daher erlaube ich mir auch noch eine Regel in Form der eindringlichen Bitte, in diesem Forum auf diesen Mist zu verzichten (satirische Beiträge/*_:innen natürlich ausgenommen). Unsere Sprache bietet genug Möglichkeiten, z.B. mit "Handwerkern" auch die Damen im Handwerk einzuschließen - zum einen durch kognitive Stärke, daß man da noch nie ein Problem mit hatte, oder eben durch das Ausschreiben von Maskulinum und Femininum.
Danke an Günter Tscharn für's "Hereinspinksen" und den Hinweis, daß er diese Ansicht teilt, aber ein Verbot so gar nicht zum freiheitlichen Gedanken unseres Forums passen will - die Einladung gilt nach wie vor, wir würden uns freuen!
Ich sehe das übrigens genauso... egal ob öffentlich-unrechtlicher Staatsfunk, RPR1, Ökoterroristen, etc. ich lasse mir meinen Schnabel nicht verbieten, deshalb gilt für mich das genere Maskulinum für Männlein und Weiblein, (oder für die, die sich dazwischen sehen)!!!
auch ich schließe mich den Worten meiner Vorredner an. Wer sich nicht als Mensch, so, wie von der Natur vorgesehen, fühlt, der soll sich als Sache einbringen und gut ist!
Mir geht der Gender-Sch... auch total auf den Zeiger, und ich mache auch nie Gebrauch von der Sprachverhunzung, zum Ärger meiner jungen Kollegen an der Schule, aber erstens nutzt hier doch keiner diesen Sprach-Mist und zweitens ist ein Verbot/Löschung ähnlich radikal, wie die Penetranz, mit der uns diese Sprachmüll aufgezwungen wird, weswegen ich für mehr Gelassenheit plädiere und strikt dagegen bin, mich auf das gleiche Niveau zu begeben wie diese Spinner mit Sprachstörung.
Wie so oft waren uns die Klassiker voraus, die Prostata hat mit 'a' eine weibliche Endung, der Uterus mit 'us' eine männliche. Da kann uns Altsprachlern nichts passieren, wir genderten schon immer korrekt. Allerdings ist mir eine weibliche Prostata noch nie begegnet, allerdings schon eine Uterus in männlicher Begleitung.
Unser Sektionsassistent hat sie einst im ehemaligen Mayonnaise-Eimer stolz über den Flur getragen. "Direkt aus dem Gyn-OP-gerade 13 Jahre alt, Zervix-Ca, wunderschön ausgeprägt..."
Bleibt noch das Neutrum, etwas das nicht weiß, was es ist. Zum Beispiel das Diaphragma. Es weiß nicht, ob es einen Jungen am Durchkommen hindern soll oder ein Mädel - das entscheidet der Augenblick. Wenn es gut sitzt, erfüllt "es" seine Aufgabe, völlig geschlechtsneutral, das Diaphragma hat weder etwas gegen männliche, noch weibliche Eindringlinge, sondern gegen jeden. Auch ich sehe mich als Diaphragma, ich habe eben was gegen weibliche wie männliche Idioten und gegen solche, die, wenn sie an sich herunterschauen, nichts erkennen oder das Falsche. Da mich das ganze eigentlich jedoch nicht vertiefend interessiert, bin ich wohl ein II - ein ignoranter Idiot, vielleicht sogar ein AII - ein antisemitischer ignoranter Idiot, weil mich weder der 27.Januar 1945 noch der 31.Januar 1933 heute mehr interessieren. Es reicht, daß ich dabei war und nichts unternommen habe. Aber halt, idiotes (aus dem Griechischen) ist ja wieder männlich, das Wort bezeichnete im alten Griechenland einen Mann, der sich nur um seine privaten Anliegen kümmerte und nicht um soziale Strömungen.
Jetzt gehts mir wieder gut, nachdem ich diese wunderbaren Metaphern gelesen habe. Wie sagten doch die alten Briten: There´s a grain of truth in ever joke.
Mal wieder ein echter "Horst Heinrich"!!! Einfach göttlich!!! Danke für diesen Gute-Laune-Beitrag. den habe ich jetzt gebraucht.
Im Moment hat es mich böse erwischt. Tiefe Venenthrombose im rechten Bein und als Zugabe eine beidseitige Lungenembolie, Ursache unbekannt! Ich habe den Verdacht, daß da meine Corona-Infektion vom September dahinter steckt. Unmittelbar danach hatte ich schon Probleme mit Kurzatmigkeit. Aus meinen Blutwerten der letzten vier Jahre ergab sich kein Hinweis auf ein Thromboserisiko. Dann schlucken wir jetzt mal brav die Blutverdünner.