Der Architekt Prof.Dr.Fritz Klingholz




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Der Architekt Prof.Dr.Fritz Klingholz

Beitragvon Horst Heinrich » Mo 31. Aug 2020, 13:56

Für die, alle notwendigen betrieblichen, abfertigungs- und und verkehrstechnischen Erfordernisse vereinigenden Bahnhofsgebäude gab es im 19.Jahrhundert keine klassischen Vorbilder, vielleicht ansatzweise noch ein wenig in der römischen antiken Stadtplanung.

Das Aufgabengebiet der Bahnhofsarchitektur war also völliges Neuland.

Ein erfolgreicher Pionier auf diesem Gebiet war der Architekt Prof.Dr.Fritz Klingholz, dem wir in unserer Region die Bahnhofsgebäude Koblenz, Wiesbaden und Worms verdanken.

In seiner, für Interessierte der Eisenbahngeschichte sehr lesenswerten Diplomarbeit hat Robert Malcher das Werk Fritz Klingholz beleuchtet.
Malcher umreißt die Exklusivität der klingholz'schen Architektur zum Beispiel so:

Seine erste größere Arbeit war der Entwurf für den Wettbewerb des Hamburger Bahnhofs. Hier zeigen sich Ansätze des Barock mit gotischen und romanischen Stilelementen. Dazu kann man den Entwurf für den Wettbewerb in Metz sowie die Entwürfe des Leipziger Bahnhofs und des Hauptbahnhofs in Wiesbaden, die ebenfalls Formen des Barock- und Rokokostils aufweisen, zählen.
Den altdeutschen Stil mit Formen aus der Gotik und Renaissance wandte Klingholz am Essener Bahnhof sowie am Bahnhof in Koblenz an, wo er maßgeblich an den Außenfassaden beteiligt war.


http://klingholz.homepage.t-online.de/p ... arbeit.pdf
Die Gesellschaft im 21.Jahrhundert: Bei vielen nichts anderes als das Fortleben des prähistorischen Menschen unter der dünnen Schale der Zivilisation.
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Horst Heinrich
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